Was haben wir gelacht...
als wir im Fitnessstudio mit einem deutschem "SCHUUULZ!" auf die international verständliche Aussprache des Wohlgefühls eines nahezu ohrenbetäubenden amerikanischen Rülpsers geantwortet haben.
Was haben wir geweint...
als uns dabei beinahe die Gewichte auf den Kopf gefallen wären.
Was haben wir gelacht...
als Wendell Titcomb beim gemeinsamen Grillen mit Alex und Samantha kommentarlos einen kaum überhörbaren und knatternden Furz fahren lassen hat, als er von seiner Bank aufgestanden ist um mir den Weg zur Toilette freizumachen.
Was haben wir geweint...
als wir die Rechnung für den Grilleinkauf gesehen haben.
Was haben wir gelacht...
als ich beim Autokauf dem Verkäufer die tiefgründige Frage "Who is you?" stellte und Felix bei der Angebotsanfrage für eine Versicherung auf die Frage "Do you own your home?" selbstbewusst mit "No, I am not alone at home." antwortete.
Was haben wir geweint...
als der Wagen unmittelbar nach Testfahrt und dem Kauf anfing zu quietschen und gleich drei Radkappen an einem Tag verloren hat, und als das Versicherungsunternehmen uns keine Autoversicherung verkaufen wollte.
Ja, es braucht hier nicht viele Dinge um uns glücklich zu machen. Unser Idol Ottmar Zittlau würde es in etwa so ausdrücken:
Diese Woche begann damit, dass wir unseren ebenso jeduldeten Vermieter Wendell Titcomb zum Grillen eingeladen haben. Bei Wendell im Garten, die Straße hoch. Da Wendell kein Feuerzeug besitzt, aber trotzdem bereits vor unserer Ankunft den Grill anmachen wollte, saß etwa eine halbe Stunde später Samantha bei uns. Sie kam die Straße entlang, als Wendell gerade ein Stück Pappe an seiner Herdplatte anzünden wollte, und hat ihm ihr Feuerzeug geliehen.
Auf die Frage ob sie an unserem Barbecue teilnehmen wolle war ihre Antwort "Na klar. Ich bin erst vor zwei Wochen hergezogen und habe noch keine Freunde.". Alex Delenk (http://hawaiialex.blogspot.com/) haben wir zum traurigen Abschied an seinem letzten Abend auf Hawai'i auch noch eingeladen. Wir waren am Nachmittag noch zusammen surfen, wobei auf dem Möhnesee an diesem Tag wahrscheinlich höhere Wellen waren als in Waikiki.
Beim Grillen hat uns Wendell interessante Geschichten über sein Leben auf O'ahu erzählt. In einer davon geht es um die Homos und Transvestiten in Chinatown, wo er und seine Kumpels mit dem Auto früher immer durchgefahren sind und sich über diese lustig gemacht haben... bis plötzlich ein Transvestit seinen Namen (Wendell) zurück gerufen hat, was natürlich sehr uncool bei seinen Kumpels ankam. Später hatte sich herausgestellt, dass einer seiner alten Klassenkameraden sein Geld in Chinatown verdiente und daher seinen Namen kannte.
Am Tag nach dem Grillen haben wir uns entschieden endlich einen Wagen zu kaufen. Nachdem Felix endlich im Bad fertig war...
als wir im Fitnessstudio mit einem deutschem "SCHUUULZ!" auf die international verständliche Aussprache des Wohlgefühls eines nahezu ohrenbetäubenden amerikanischen Rülpsers geantwortet haben.
Was haben wir geweint...
als uns dabei beinahe die Gewichte auf den Kopf gefallen wären.
Was haben wir gelacht...
als Wendell Titcomb beim gemeinsamen Grillen mit Alex und Samantha kommentarlos einen kaum überhörbaren und knatternden Furz fahren lassen hat, als er von seiner Bank aufgestanden ist um mir den Weg zur Toilette freizumachen.
Was haben wir geweint...
als wir die Rechnung für den Grilleinkauf gesehen haben.
Was haben wir gelacht...
als ich beim Autokauf dem Verkäufer die tiefgründige Frage "Who is you?" stellte und Felix bei der Angebotsanfrage für eine Versicherung auf die Frage "Do you own your home?" selbstbewusst mit "No, I am not alone at home." antwortete.
Was haben wir geweint...
als der Wagen unmittelbar nach Testfahrt und dem Kauf anfing zu quietschen und gleich drei Radkappen an einem Tag verloren hat, und als das Versicherungsunternehmen uns keine Autoversicherung verkaufen wollte.
Ja, es braucht hier nicht viele Dinge um uns glücklich zu machen. Unser Idol Ottmar Zittlau würde es in etwa so ausdrücken:
Diese Woche begann damit, dass wir unseren ebenso jeduldeten Vermieter Wendell Titcomb zum Grillen eingeladen haben. Bei Wendell im Garten, die Straße hoch. Da Wendell kein Feuerzeug besitzt, aber trotzdem bereits vor unserer Ankunft den Grill anmachen wollte, saß etwa eine halbe Stunde später Samantha bei uns. Sie kam die Straße entlang, als Wendell gerade ein Stück Pappe an seiner Herdplatte anzünden wollte, und hat ihm ihr Feuerzeug geliehen.
Auf die Frage ob sie an unserem Barbecue teilnehmen wolle war ihre Antwort "Na klar. Ich bin erst vor zwei Wochen hergezogen und habe noch keine Freunde.". Alex Delenk (http://hawaiialex.blogspot.com/) haben wir zum traurigen Abschied an seinem letzten Abend auf Hawai'i auch noch eingeladen. Wir waren am Nachmittag noch zusammen surfen, wobei auf dem Möhnesee an diesem Tag wahrscheinlich höhere Wellen waren als in Waikiki.
Beim Grillen hat uns Wendell interessante Geschichten über sein Leben auf O'ahu erzählt. In einer davon geht es um die Homos und Transvestiten in Chinatown, wo er und seine Kumpels mit dem Auto früher immer durchgefahren sind und sich über diese lustig gemacht haben... bis plötzlich ein Transvestit seinen Namen (Wendell) zurück gerufen hat, was natürlich sehr uncool bei seinen Kumpels ankam. Später hatte sich herausgestellt, dass einer seiner alten Klassenkameraden sein Geld in Chinatown verdiente und daher seinen Namen kannte.
Am Tag nach dem Grillen haben wir uns entschieden endlich einen Wagen zu kaufen. Nachdem Felix endlich im Bad fertig war...
...haben wir die Craigslist O'ahu's studiert und uns für drei Autos zur Testfahrt nach Waikiki eingeladen, wobei ein Dodge Neon aufgrund der vergleichsweise geringen Meilenzahl (100,000) und des Baujahres (2003) von vornherein unser Favorit war. Zumal einer der beiden anderen Verkäufer uns am Telefon mehr von seiner Aufrichtigkeit, seinem aktuellen Biergenuss und Hash-Brownies und Cookies erzählt hat als von dem Wagen.
Den Dodge haben wir bei Saitschi von $2,000 auf $1,800 herunter gehandelt. Die geringe Meilenzahl ergibt sich nach aktuellem Befund dadurch, dass der Tachometer nicht funktioniert und somit auch keine Meilen mehr "gesammelt" werden. Das bereits genannte Quietschen spricht anscheinend für einen nicht mehr allzu straffen Keilriemen...
Den Dodge haben wir bei Saitschi von $2,000 auf $1,800 herunter gehandelt. Die geringe Meilenzahl ergibt sich nach aktuellem Befund dadurch, dass der Tachometer nicht funktioniert und somit auch keine Meilen mehr "gesammelt" werden. Das bereits genannte Quietschen spricht anscheinend für einen nicht mehr allzu straffen Keilriemen...
Die Versicherung für den Dodge kostet beim günstigsten Anbieter $208 für 6 Monate. Da wir so ehrlich waren zu sagen, dass wir aber nur 4 Monate auf der Insel bleiben hat die Versicherung jegliches Angebot zurückgezogen. Sie wollen das erhöhte Risiko nicht eingehen, dass mit dem Wagen irgendetwas passiert, wenn wir schon wieder in Deutschland sind. Aufgrund der von mir noch im letzten Semester bewunderten Customer Relationship Management Systeme (CRM's) hat es natürlich auch nicht funktioniert in einer anderen Filialie anzurufen und dort den Trick mit "wir bleiben 6 Monate" zu versuchen: Unsere Daten und Angaben waren bereits unternehmensintern gespeichert und für jeden Vertreter einsehbar...
Nun bleibt uns nur noch die Konkurrenz, mit satten $535.
Nun bleibt uns nur noch die Konkurrenz, mit satten $535.
Um die Formalitäten abzuschließen, waren wir am Mittwoch im State ID Building, um uns unsere hawaiianischen Ausweise pressen zu lassen - Irre! Damit können wir Vorteile genießen, wie "kostengünstig" in Waikiki essen gehen, umsonst an ausgewählten Touriattraktionen teilzunehmen, etc.
Schließlich haben wir diesen Donnerstag noch unsere ärztlichen Atteste zu MMR Impfungen und Tuberkulosetest an der Universität abgegeben und uns die Bücher anzeigen lassen, die wir für unsere Vorlesungen benötigen - 5 Bücher, $700 !!!
Schlussfolgerung: Gebraucht über amazon kaufen und / oder in der Craigslist nach gebrauchten Exemplaren suchen. Ich habe darüber bereits ein Buch für $15 statt $150 gefunden und bestellt.
Freitag wird die Versicherung abgeschlossen und dann geht es endlich zur lang ersehnten North Shore!
P.S. Skateboard-Longboarding sind wir natürlich auch noch regelmäßig. Besonders angenehm war der heutige Start in den Tag: Nachdem wir mit unseren Boards zur Bucht runter gerollt sind, war Felix ca. 45 Minuten Laufen, während ich durch den Pazifik geschwommen bin.
Die uns am nächsten gelegene Bucht ist sehr touristenarm und schön zugleich. Bietet einen netten Ausblick mit Palmen auf den Diamond Head.
Training im Fitnessstudio läuft abends natürlich auch noch fleißig...
Aloha!
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