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21 wunderschöne Kilometer an der Westküste Maui's entlang und in den Sonnenaufgang hinein!
Ursprünglich war es eines meiner großen Ziele in diesem Jahr, den Maui Marathon, also die vollen 42,195 km, zu laufen. Doch aufgrund starker Knieprobleme nach meinen ersten Trainingsläufen auf O'ahu musste ich leider das Training für zwei Wochen aussetzen und gar um eine komplette Absage an den Marathon fürchten.
Doch mit nur zwei kleinen Lauf-Trainingseinheiten in den Tagen vor dem Marathontermin habe ich mich doch fest dazu entschlossen wenigstens den Halbmarathon zu laufen. Und ich bereue diese Entscheidung in keinster Weise, trotz erneuten Knieschmerzen...
Der Freitag wurde zum Großteil mit Lesen verbracht (Human Resources Management). Abends wurde in der Uni der Film "Battle in Seattle" gezeigt, den Pili, Felix und ich uns angesehen haben - dazu gab es gratis Pizza (natürlich von unseren immensen Studiengebühren finanziert und somit doch recht teuer). Und in der Nacht habe ich meinen ersten Online-Test in Human Resources mit 80% erfolgreich absolviert. Rucksack gepackt. Wecker gestellt. Geschlafen.
03:15 Uhr Samstag Morgen
"It is three fifteen, time to get up!", schreit mich mein Handywecker aus meiner abenteuerlichen Traumwelt. Duschen, Schokopops, Rucksack auf und ab zum Bus.
04:45 Uhr
20 Minuten zu früh, aber sicher ist sicher, sitze ich zwischen schnarchenden Obdachlosen an der Bushaltestelle und warte auf den ersten Bus der an diesem Tag zum Flughafen fährt. Juli singt mir das Schnarchen davon und hält mich wach.
06:42 Uhr
Wäre ich auch nur 10 Minuten später am Flughafen gewesen, hätte ich den Flug verpasst. Ich liebe solche Zeitspiele!
Das Flugzeug startet...
...und landet nur 35 Minuten später wieder auf Maui. An's Gähnen ist jetzt nicht mehr zu denken. Die Zeit die ich hier habe ist dafür eindeutig zu knapp!
08:00 Uhr
"Select the Full Size Car that you like most!" ist die Aufforderung.
Der blaue Ford Fusion ist meine Wahl.
09:30 Uhr
Nach kurzem Zwischenstopp mit Pancake Frühstück in Lahaina erreiche ich Whaler's City, wo ich mir meine Starterunterlagen für den Halbmarathon abhole. Das Auto fahren macht dank Kulisse, Musik und dem Wagen an sich super Spaß!
So entschließe ich mich dazu, den Rest des Tages um die Northshore zu fahren...
Und die Autofahrt wird besser und besser! Alle 5-10 Minuten halte ich an, um die immer wieder neue Aussicht zu genießen. Die Straße ist kurvenreich und schmal.
...Versteckten sich hier nicht die Rapator-Dinosaurier aus Jurrasic Park in diesem hohen Gras?
Weitere Fotos von der Strecke findest du auf flickr (bitte anklicken!)
Gegen Abend und nach unzähligen tollen Eindrücken und einem Bananenbrot bin ich dann endlich wieder in Wailuku angekommen. Unter anderem habe ich beim Schnorcheln zum ersten Mal eine Seeschlange bzw. einen schwarz-weiß gestreiften Aal gesehen.
Etwas appetitlicher als dieses windige Tierchen waren dann endlich die allerdings ebenso glitschigen Spaghetti, die ich mir im Hostel zubereitet habe. Danach sofort wieder ins Auto und ab Richtung Whaler's Village, um für dich den Sonnenuntergang zu fotografieren.
Als ich schließlich gegen 22:00 Uhr in meinem Doppelstockbett im 8-Bett Zimmer lag sind mir die Augen schneller denn je zugefallen und ich habe von meiner Umwelt nichts mehr mitbekommen... Bis es um 03:15 Uhr wieder schrie:
"It is three fifteen, time to get up!"
Pssst... leise das Bett herunter klettern, Sportsachen anziehen, Rucksack aufsetzen und zum Auto schleichen. Im Kofferraum sitzend gibt es dann um 03:30 morgens die restlichen Spaghetti von dem Vortag, kalt.
Im Dunkeln fahre ich die 27 Meilen zum Startpunkt des Halbmarathons. Auf der Straße sind bereits zahlreiche Hütchen aufgestellt, die die Strecke abgrenzen.
Vor Ort angekommen, lege ich mir meinen Pulsgurt um, fülle meine Trinkflaschen auf und zieh mir meine Laufschuhe an. Kurz bevor ich das Auto abschließe und mich zum Startpunkt begebe schaue ich nochmal nach Oben und sehe einen prallen und faszinierenden Sternenhimmel, der mir auch gleich noch eine Sternschnuppe schenkt. Danke!
Nach Aufwärmen und Dehnen geht es um 05:30 Uhr los. Man, was freue ich mich auf den Lauf! Nach wenigen Metern wird meine Vorfreude bestätigt: Die komplette Strecke führt an der Küste, teilweise nur 3 Meter vom Wasser entfernt entlang! Die Orangen an den Verpflegungsstationen schmecken fantastisch! Es geht durch Lahaina durch, während man im Pazifik ein altes Segelschiff-Wrack sieht. Mein orangenes Stadtlauf-München Shirt steht mir gut. Kurz darauf überhole ich den zweiten Deutschen Finisher, der das gleiche Shirt vom Vorjahr trägt: "Servus!".
Und im Ziel gibt es diese klasse Medaille, die du oben sehen kannst... WOW! Für mein kaputtes Knie eine Zeit mit der ich gut zufrieden bin.
Zeit ist Gold
Statt großer Feier und Marathontrubel laufe ich vom Ziel aus direkt zum Auto, wo ich mir meine Badehose anziehe. Eine kurze, erfrischende Dusche am Marathonziel, Zähne putzen und ab geht es zahlreiche Kilometer südwärts zum Haleakala Crater. Auf dem Weg nochmal umziehen, kurze Hose und Pullover, und schon bald bin ich über den Wolken.
Der Haleakala Crater ist ein ruhender Vulkan mit unglaublichen 3055 Metern Höhe! Natürlich habe ich die Chance genutzt auch bis nach ganz oben zu fahren...
Wie oft habe ich bereits WOW! gesagt? Hier kommt das nächste: Wow! Man schaut zwar in keinen blubbernden Kessel mit glühender Lava, aber dieser Ausblick lässt sich auch nicht so leicht aus dem Kopf kriegen.
Wie gerne hätte ich hier den Sonnenaufgang gesehen oder Nachts den Sternenhimmel!
Road to Hana
Um durch den Krater zu spazieren fehlt mir leider ein voll funktionsfähiges Knie und mal wieder die Zeit.
Denn ich will unbedingt noch zumindest einen Teil der Road to Hana entlang fahren. Und das tue ich dann auch. Die Straßen noch kurviger als an der Nordküste. Über 5 Meter einfach nur mal geradeaus hätte ich mich nach zwei Stunden schon beinahe riesig gefreut. Und schmal war der Weg zudem. Aber ebenso landschaftlich schön!
Diesmal gab es Regenwald im Angebot. So bin ich bald im Garden Eden gelandet, wo die Straße plötzlich von hunde-ähnlich hechelnden Enten belagert war.
Um durch den Krater zu spazieren fehlt mir leider ein voll funktionsfähiges Knie und mal wieder die Zeit.
Denn ich will unbedingt noch zumindest einen Teil der Road to Hana entlang fahren. Und das tue ich dann auch. Die Straßen noch kurviger als an der Nordküste. Über 5 Meter einfach nur mal geradeaus hätte ich mich nach zwei Stunden schon beinahe riesig gefreut. Und schmal war der Weg zudem. Aber ebenso landschaftlich schön!
Diesmal gab es Regenwald im Angebot. So bin ich bald im Garden Eden gelandet, wo die Straße plötzlich von hunde-ähnlich hechelnden Enten belagert war.
Nur mit ausgewieften Futter-und-Weglock-Tricks konnte ich die Fahrt schließlich fortsetzen.
Wow, was ein schöner Park! Was für schöne Pflanzen, was für schöne Aussichten! Und heilige Maria, war ich müde...
So habe ich mir meinen Pullover zum Kopfkissen geformt, mir den Wecker gestellt und mich auf eine traumhaft schöne Wiese gelegt. Ganze 3 Minuten.
Denn hier durfte ich, seitdem ich auf Hawai'i bin, meine erste Bekanntschaft mit Moskitos machen - Verflucht! Dabei hätte es so schön sein können... (kleiner Spaß am Rande)
Wow, was ein schöner Park! Was für schöne Pflanzen, was für schöne Aussichten! Und heilige Maria, war ich müde...
So habe ich mir meinen Pullover zum Kopfkissen geformt, mir den Wecker gestellt und mich auf eine traumhaft schöne Wiese gelegt. Ganze 3 Minuten.
Denn hier durfte ich, seitdem ich auf Hawai'i bin, meine erste Bekanntschaft mit Moskitos machen - Verflucht! Dabei hätte es so schön sein können... (kleiner Spaß am Rande)
Es war mittlerweile Spätnachmittag und mein Bedürfnis nach Essen, Schlafen und Ausruhen hat bereits die Schnapsideen bis nach Hana durch zu fahren sowie danach nochmal auf den Vulkan hoch, um den Sonnenuntergang zu sehen verworfen. Wäre zeitlich sowieso unmöglich gewesen.
So ging es dann Sonntag Abend direkt zum Autoverleih, Abschied von dem echt klasse Ford nehmen. Bis ich mit dem Bus am Hostel angekommen bin, war es auch schon wieder 08:00 Uhr.
Duschen. Essen. Schlafen? - Donald Duck würde es so formulieren "Buhu! Heul! Schluchz!": Bis 23:59 Uhr musste ich dann erst noch eine Hausaufgabe in Human Resources erledigen und abschicken. Was ein Kampf, was ein Triumpf!
Danach: Tiefschlaf.
So ging es dann Sonntag Abend direkt zum Autoverleih, Abschied von dem echt klasse Ford nehmen. Bis ich mit dem Bus am Hostel angekommen bin, war es auch schon wieder 08:00 Uhr.
Duschen. Essen. Schlafen? - Donald Duck würde es so formulieren "Buhu! Heul! Schluchz!": Bis 23:59 Uhr musste ich dann erst noch eine Hausaufgabe in Human Resources erledigen und abschicken. Was ein Kampf, was ein Triumpf!
Danach: Tiefschlaf.
Leider war am nächsten Morgen nicht mehr viel anzufangen, außer meine ersten Banana Pancakes auf Hawai'i zu frühstücken. Die ersten Pancakes die mir tatsächlich einigermaßen geschmeckt haben!
Zurück auf O'ahu ging es dann direkt vom Flughafen in die Negotiation Vorlesung.
Yeeeeeeha!
Zurück auf O'ahu ging es dann direkt vom Flughafen in die Negotiation Vorlesung.
Yeeeeeeha!
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