Der fünfte Tag in Folge surfen. Leider merkt man schon sehr wie die Wellen wieder abflachen, hier in Waikiki. Die nächste Woche soll leider ganz bescheiden werden...
Deswegen habe ich umso mehr diese Woche genutzt! Denn wenn the surf's up you gotta go the #!?* out!
Ich habe das auch immer als Belohnung für die vielen konsumierten Seiten der Wissenschaftsliteratur betrachtet und somit kein schlechtes Gewissen gegenüber der Uni gehabt. Zumal die Zwischennoten die ich hier erhalte ganz und gar nicht zum Hausarrest veranlassen.
Donnerstag, nach gefühlten 10.386 Seiten, bin ich Nachmittags mal wieder zu Wendell rüber spaziert und habe ihn gefragt ob er nicht Lust hätte zum Surfen mitzukommen. Da er auch gerade nur mit PC-Problemen beschäftigt war hat es keine fünf Sekunden gedauert ihn zu überreden: JuuhuuuU!
Mit den Beatles im Radio und zwei Surfboards auf dem Dach sind wir dann zum Strand gefahren. Nicht Mitten in Waikiki, sondern - verdammt! - wieder an die Stelle wo "hin und wieder" mal der ein oder andere Felsen aus dem Wasser guckt. - schluck! -
Nicht, dass die wenigen Felsen, die aus dem Wasser schauen schon beunruhigend genug wären... nein! Selbst beim paddeln, ca. 500m vom Strand entfernt, berührt man mit den Händen unter Wasser auf einmal steinige, raue Oberflächen. Natürlich ist das noch ein wenig tiefer unter Wasser, wenn da gerade eine Welle drüber geht.
1. Welle: Orientieren, anpaddeln, Wooohooooou! ...rechts Felsen, nicht runterfallen, leicht nach links surfen, geschafft!
Beim wieder rauspaddeln merke ich, dass ich es über eine recht flache Stelle geschafft habe. Und, dass hier insgesamt gerade mal fünf Surfer draussen sind. Der Spot nenn sich übrigens Publics.
2. Welle: Orientieren, anpaddeln, Wooohooooou! ...rechts Felsen, nicht runterfallen, Richtung halten, wieder geschafft. YEAH! Nennt mich Pro-Surfer!
3. Welle: Woooohoooou! Geht ganz schön ab... Verdammt! Rechts Felsen, links Felsen... Cool bleiben. Durch die Mitte... Ein kleiner Ruck unter Board, ich surf noch ein paar Meter weiter und falle dann ins Wasser. Meine Finne wurde vom Felsen abgerissen. Besser gesagt: Wendell's Finne, da es sein Board war, wurde von einem Felsen unter Wasser abgerissen. Bullshit!
Board ist sonst soweit heile. Der Surftag war gelaufen. Reparatur kostet $60.
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Gestern sowie auch heute war ich dann wieder mit Leihboard in Waikiki unterwegs. Es gab leider nur wenige gut surfbare Wellen, aber die haben dafür umso mehr Spaß gemacht! Schön lange ausgesurft, die Welle immer wieder aufgenommen und mal nach rechts, mal nach links gecruist.
Don't Fuck with Da Hui! (Leg dich nicht mit den Locals an)
Als ich heute nach einer schönen Welle wieder ins Line-up gepaddelt bin, war dort Totenstille. Bis auf ein Local, der in größter Wut und Zorn einen anderen Surfer angeschrien und geboxt hat... Mit meinen tollen Verhandlungstechiken die ich hier lerne bin ich direkt drauf zu gepaddelt und habe ihm zugerufen, dass er sich bitte beruhigen soll... Ja, so schnell steht man hier im Mittelpunkt! Und dann kam er auch schon auf mich zugepaddelt und hat mich angeschrien ich solle meine verdammtes Maul halten. Man war der angespannt! Aber leider auch so in Rage, dass ich gegen den nicht die geringste Chance gehabt hätte... Also war meine Antwort: Ok, I shut the Fuck up! ...er dann so: SHUT THE FUCK UP! ...Ich so: I'm sorry, I shut the Fuck up! ...er so, nur noch wenige Meter von mir entfernt: SHUT THE FUCK UP! und voll am Prügel drohen. Ich so: Reißverschluss am Mund zuzieh Geste kombiniert mit Abschließ und Schlüssel-Wegwerf-Geste... Er an meinem Board, ich ruhig weggepaddelt (in Gedanken gepfiffen als wär nichts gewesen).
Danach hat der noch zwei Jungs die Finne vom Shortboard zertrümmert, weil die angeblich gelacht haben und ist dann seinem eigentlichen Feind zum Strand hinterher, wo sich hoffentlich die Lifeguards und Securitys um ihn gekümmert haben.
Ähnlich enttäuschend wie diese Aktion waren heute auch die Wellen. Eine einzige, die mir richtig Freude bereitet hat. Ansonsten kaum was dabei, was man hätte surfen können.
Lektion des Tages: Don't Fuck with Da Hui.
Deswegen habe ich umso mehr diese Woche genutzt! Denn wenn the surf's up you gotta go the #!?* out!
Ich habe das auch immer als Belohnung für die vielen konsumierten Seiten der Wissenschaftsliteratur betrachtet und somit kein schlechtes Gewissen gegenüber der Uni gehabt. Zumal die Zwischennoten die ich hier erhalte ganz und gar nicht zum Hausarrest veranlassen.
Donnerstag, nach gefühlten 10.386 Seiten, bin ich Nachmittags mal wieder zu Wendell rüber spaziert und habe ihn gefragt ob er nicht Lust hätte zum Surfen mitzukommen. Da er auch gerade nur mit PC-Problemen beschäftigt war hat es keine fünf Sekunden gedauert ihn zu überreden: JuuhuuuU!
Mit den Beatles im Radio und zwei Surfboards auf dem Dach sind wir dann zum Strand gefahren. Nicht Mitten in Waikiki, sondern - verdammt! - wieder an die Stelle wo "hin und wieder" mal der ein oder andere Felsen aus dem Wasser guckt. - schluck! -
Nicht, dass die wenigen Felsen, die aus dem Wasser schauen schon beunruhigend genug wären... nein! Selbst beim paddeln, ca. 500m vom Strand entfernt, berührt man mit den Händen unter Wasser auf einmal steinige, raue Oberflächen. Natürlich ist das noch ein wenig tiefer unter Wasser, wenn da gerade eine Welle drüber geht.
1. Welle: Orientieren, anpaddeln, Wooohooooou! ...rechts Felsen, nicht runterfallen, leicht nach links surfen, geschafft!
Beim wieder rauspaddeln merke ich, dass ich es über eine recht flache Stelle geschafft habe. Und, dass hier insgesamt gerade mal fünf Surfer draussen sind. Der Spot nenn sich übrigens Publics.
2. Welle: Orientieren, anpaddeln, Wooohooooou! ...rechts Felsen, nicht runterfallen, Richtung halten, wieder geschafft. YEAH! Nennt mich Pro-Surfer!
3. Welle: Woooohoooou! Geht ganz schön ab... Verdammt! Rechts Felsen, links Felsen... Cool bleiben. Durch die Mitte... Ein kleiner Ruck unter Board, ich surf noch ein paar Meter weiter und falle dann ins Wasser. Meine Finne wurde vom Felsen abgerissen. Besser gesagt: Wendell's Finne, da es sein Board war, wurde von einem Felsen unter Wasser abgerissen. Bullshit!
Board ist sonst soweit heile. Der Surftag war gelaufen. Reparatur kostet $60.
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Gestern sowie auch heute war ich dann wieder mit Leihboard in Waikiki unterwegs. Es gab leider nur wenige gut surfbare Wellen, aber die haben dafür umso mehr Spaß gemacht! Schön lange ausgesurft, die Welle immer wieder aufgenommen und mal nach rechts, mal nach links gecruist.
Don't Fuck with Da Hui! (Leg dich nicht mit den Locals an)
Als ich heute nach einer schönen Welle wieder ins Line-up gepaddelt bin, war dort Totenstille. Bis auf ein Local, der in größter Wut und Zorn einen anderen Surfer angeschrien und geboxt hat... Mit meinen tollen Verhandlungstechiken die ich hier lerne bin ich direkt drauf zu gepaddelt und habe ihm zugerufen, dass er sich bitte beruhigen soll... Ja, so schnell steht man hier im Mittelpunkt! Und dann kam er auch schon auf mich zugepaddelt und hat mich angeschrien ich solle meine verdammtes Maul halten. Man war der angespannt! Aber leider auch so in Rage, dass ich gegen den nicht die geringste Chance gehabt hätte... Also war meine Antwort: Ok, I shut the Fuck up! ...er dann so: SHUT THE FUCK UP! ...Ich so: I'm sorry, I shut the Fuck up! ...er so, nur noch wenige Meter von mir entfernt: SHUT THE FUCK UP! und voll am Prügel drohen. Ich so: Reißverschluss am Mund zuzieh Geste kombiniert mit Abschließ und Schlüssel-Wegwerf-Geste... Er an meinem Board, ich ruhig weggepaddelt (in Gedanken gepfiffen als wär nichts gewesen).
Danach hat der noch zwei Jungs die Finne vom Shortboard zertrümmert, weil die angeblich gelacht haben und ist dann seinem eigentlichen Feind zum Strand hinterher, wo sich hoffentlich die Lifeguards und Securitys um ihn gekümmert haben.
Ähnlich enttäuschend wie diese Aktion waren heute auch die Wellen. Eine einzige, die mir richtig Freude bereitet hat. Ansonsten kaum was dabei, was man hätte surfen können.
Lektion des Tages: Don't Fuck with Da Hui.
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